Der Schmerzstiller

Name: Pfefferminze (Mental piperita)

Herkunft:

Es gibt sehr viele verschiedene Minzsorten. Die Pfefferminze kommt aus Deutschland, England oder Indien und ist eine Kreuzung zwischen Wasserminze und grüner Minze. Die echte Pfefferminze wird 30 – 90 cm hoch, hat einen leicht rötlichen Stängel und länglich gezähnte Blätter.

Wirkungsweisen:

Lt. einer Studie von Prof. Dr. Hartmut Göbel (Uniklinik Kiel) wird die Wirksamkeit von 10%igem Pfefferminzöl und 1 g Paracetamol (starkes Schmerzmittel) gleichgesetzt.
Der hohe Anteil von Menthol im Pfefferminzöl bewirkt lokal einen kühlenden Effekt auf der Haut, auch ein vermehrtes Durchatmen wird angeregt, wodurch es zu einer Linderung der Schmerzen kommt.

Einsatzgebiete:

Kopfschmerzen, Gelenksschmerzen, Rückenschmerzen, Bauchschmerzen, Nervenschmerzen, Migräne, uvm.

Vorsichtsgebote:

Durch den hohen Anteil von Menthol ist dieses ätherische Öl für Kinder unter 6 Jahren, Schwangere und Epileptiker nicht zu verwenden!

Weitere Schmerzstiller sind:

Cajeput (Melaleuca leucadendra), Wacholder (Juniperus communis), Rosmarin (Rosmarinus officinalis), Lavendel fein (Lavandula angustifolia), Nelkenknospe (Sycygium aromaticum), Zimtrinde (Cinnamomum verum), Wintergrün (Gaultheria procumbens), Weihrauch (Boswellia carterii) uvm.

Bitte beachte die Kontraindikationen und Vorsichtsgebote der einzelnen ätherischen Öle!

 

Alle hier angegebenen Empfehlungen beziehen sich auf 100% naturreine ätherische Öle, die für die Aromapflege/Aromatherapie geeignet sind. Ätherische Öle nie pur auf die Haut aufbringen! Für einen korrekten Einsatz wende dich bitte an deinen Aromapraktiker.
Diese Anwendungen und Empfehlungen ersetzten nicht den Arztbesuch!

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