DER ANTIVIRALE

Name: Melisse (Melissa officinalis)

Herkunft:

Das kostbare Melissenöl kommt aus Nord- und Südeuropa, Mittelasien, USA und Deutschland. Die wenig anspruchsvolle Staude kann bis zu 1 m hoch werden, gehört zur Familie der Lippenblütler und verströmt um die Mittagszeit ihren besonderen Duft. Da die Ausbeute der ätherischen Öls sehr gering ist, wird es leider oft verfälscht. Daher auf die korrekte Bezeichnung „Melissa officinalis“ achten. Das sehr teure ätherische Öl wird oftmals verdünnt in Jojobaöl angeboten. Dies unterstützt den Einsatz bei Fieberbläschen in ihrer Heilung.

Wirkungsweisen:

Das echte ätherische Öl der Melissa officinalis ist ein stark antivirales Mittel, was sich bei Fieberbläschen bestens bewährt hat. Hierzu findet man auch etliche Studien und Berichte. Auch bei vielen weiteren viralbedingten  Erkrankungen tut dieses Öl ihre Dienste. Zusätzlich wirkt es beruhigend und ausgleichend, was sich bei Nervenschmerzen (zB Gürtelrose) bestens bewährt hat.

Einsatzgebiete:

Fieberbläschen, Gürtelrose, Windpocken, viraler Schnupfen, viral bedingte Erkältungskrankheiten, uvm.

Vorsichtsgebote:

Bei Glaukom (hoher Augeninnendruck) sollten Öle mit erhöhtem Aldehydgehalt nicht regelmäßig angewendet werden.

Weitere ANTIVIRALE sind:

Ravintsara, Lemongras, Palmarosa, Eukalyptus, Ysop, Cajeput, Niaouli, Salbei, Estragon, Ho-Baum, Zimt, Myrrhe …

Bitte beachte die Kontraindikationen und Vorsichtsgebote der einzelnen ätherischen Öle!

Alle hier angegebenen Empfehlungen beziehen sich auf 100% naturreine ätherische Öle, die für die Aromapflege/Aromatherapie geeignet sind. Ätherische Öle nie pur auf die Haut aufbringen! Für einen korrekten Einsatz wende dich bitte an deinen Aromapraktiker.

Diese Anwendungen und Empfehlungen ersetzten nicht den Arztbesuch!

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